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Ratgeber Morbus Bechterew

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Diese Informationen dienen dem Ratsuchenden als allgemeine unverbindliche Unterstützung und können keinen Ersatz für die professionelle Beratung, Behandlung oder Diagnose durch ausgebildete und anerkannte Ärzte darstellen. Lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Arzt beraten und verändern oder beenden Sie keine Behandlungen eigenständig. Ebenso sollten Sie keine Selbstmedikation durchführen, ohne vorher einen Arzt oder Apotheker konsultiert zu haben.

31. Juli 2019
Arthrosis deformans – kurz Arthrose – ist der Name für eine Erkrankung des rheumatischen Formenkreises, die mit einem Gelenkverschleiß einhergeht, der das altersübliche Maß übersteigt.
  
28. März 2019
Eine Sklerodermie kann die Haut, die Blutgefäße sowie innere Organe betreffen. In vielen Fällen wird die Diagnose erst in einem fortgeschrittenen Stadium gestellt.
  
02. März 2017
Über ein diabetisches Fußsyndrom wissen die Betroffenen, Ärzte und Podologen meist gut Bescheid, über rheumatische – insbesondere über Sklerodermie bedingte Fußprobleme – hingegen so gut wie niemand. Oft nicht mal der Rheumatologe.
  
02. Februar 2017
Von Osteoporose sind auch viele Menschen mit Multipler Sklerose betroffen. Die medikamentöse Therapie sollte abhängig vom Alter und Geschlecht erfolgen.
  
15. April 2016
In diesem Buch werden sowohl die verschiedenen Rheumatypen erklärt, als auch Tipps für die richtige Ernährung gegeben. Mit 140 Rezepten soll die Ernährungsumstellung gelingen.
  

Die genauen Ursachen für die Entstehung von Morbus Bechterew sind noch nicht geklärt. Man vermutet aber, dass eine Veranlagung für die Erkrankung vererbt werden kann. Zum Ausbruch der Erkrankung kommt es sehr wahrscheinlich durch eine Störung des Immunsystems. Das Eiweiß HLA-B27 spielt im Zusammenhang mit Morbus Bechterew eine große Rolle, da ein Vorliegen von HLA-B27 in vielen Fällen mit einer Erkrankung an Morbus Bechterew einhergeht. Da aber auch gesunde Menschen diese Antigen-Eigenschaft besitzen können, handelt es sich nicht um einen eindeutigen Hinweis zur Diagnose der Erkrankung. Männer sind i. d. R. häufiger betroffen als Frauen.

 

Diagnose Morbus Bechterew

Zur Diagnose von Morbus Bechterew erfolgt i. d. R. zunächst ein ausführliches Gespräch, bei dem der Arzt sich nach Vorerkrankungen innerhalb der Familie erkundigt und eine körperliche Untersuchung. Dabei legt der Arzt besonderes Augenmerk auf die Wirbelsäule und den Rücken des Patienten. Mithilfe der Magnetresonanztomografie kann Morbus Bechterew heutzutage auch dann schon diagnostiziert werden, wenn die Erkrankung noch nicht weit fortgeschritten ist. Eine Röntgenaufnahme gibt meist erst im späteren Verlauf Aufschluss über ein Vorliegen der Erkrankung. Eine weitere Möglichkeit zur Diagnose ist ein Bluttest, bei dem das Blut auf eine HLA-B27-Eigenschaft sowie Entzündungen untersucht wird.

Im Glossar zu Morbus Bechterew finden Sie wichtige Begriffe zu dieser Erkrankung, die auch Spondylitis ankylosans genannt wird. Da es sich bei Morbus Bechterew um eine rheumatische Erkrankung handelt, wird sie den Spondarthritiden zugeordnet. Sie geht häufig mit einer Entzündung der Iliosakralgelenke einher, der sog. Sakroiliitis. Zu den Begleiterscheinungen die durch Morbus Bechterew entstehen können, gehört z. B. die Iritis, eine Entzündung der Augen. Ein möglicher Hinweis auf das Vorliegen von Morbus Bechterew ist die HLA-B27-Eigenschaft, die durch einen Bluttest nachgewiesen werden kann.